Defibrillator, Monitoring

Halbautomatischer Defibrillator – AED

Ein Halbautomatischer Defibrillator, auch AED (automated external Defibrillator) oder Laiendefibrillator genannt, ist ein spezielles medizinisches Gerät, dass für die Bekämpfung von Herzkreislaufstillständen verwendet wird. Die Abgabe gezielter Stromstöße soll dabei das Herz wieder zum Schlagen anregen. Diese Geräte sind so konzipiert, dass sie auch von nicht geschultem, nichtmedizinischem Personal verwendet werden können.
Über spezielle Klebeelektroden wird der Herzrhythmus des Patienten automatisch vom Gerät analysiert, danach entscheidet eine Software ob ein Kammerflimmern vorliegt und eine Defibrillation notwendig ist. Aufgrund dieser Entscheidung wird dann die Schocktaste des Defibrillators freigegeben und der Elektroschock kann vom Helfer durch einen Knopfdruck ausgelöst werden. Eine Versehentliche Schockabgabe ist daher unmöglich. Ganz speziell bei diesen Geräten ist auch, dass der Ersthelfer alle notwendigen Schritte durch akustische und optische Signale angezeigt bekommt. Viele Geräte geben zusätzlich noch akustische Anweisungen für die Durchführung der Reanimation. Eine falsche Anwendung ist damit ebenso fast unmöglich.

Bei der FF Mooskirchen werden derzeit 4 Stück FRED der Firma Schiller im RLFA 2000/200, KRF-S Tunnel, LF, Rüsthaus und 1 Stück Lifepak 500 im MTF der Firma Physio Control verwendet.

Schiller – FRED BI
Der FRED (First Responder External Defibrillator) ist ein halbautomatischer Defibrillator, der neben der reinen Defibrillationsfunktion auch noch die Möglichkeit bietet einen Patienten mittels EKG (Elektrokardiogramm) und Pulsoxymetrie (Messung der Sauerstoffsättigung im Blut) zu monitorisieren (überwachen der Vitalfunktionen).

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Physio Control – Lifepak 500
Der Lifepak 500 ist ein reiner halbautomatischer Defibrillator, der keine Möglichkeit für die Monitorisierung eines Patienten bietet.

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