„Fire&Ice“ – das Ballereignis: Feuerwehr im Walzertakt

Mooskirchen stand eine Ballnacht lang wieder im Mittelpunkt. Eine Veranstaltung, die sich in den letzten Jahren eben einen guten Namen „erarbeitet“ hat, war vom frühen Abend des 4. Feber bis in die Morgenstunden des 5. Feber 2017, mit einem besonderen Ereignis in der Lipizzanerheimat gegeben: dem „Mooskirchner Feuerwehrball“.

Er ist eines der Top-Ereignisse eines Faschings. Sowohl Schulerhalter (Marktgemeinde Mooskirchen) als auch Schulleiter (HDir.DiplPäd Wolfgang Tomes) und Eigentümer-Vertreter (Marktgemeinde Mooskirchen Orts- und Infrastruktur-KG, Bgm. Engelbert Huber) haben wieder ihre hohe Bereitschaft gezeigt, allen Bemühungen sehr viel Verständnis mit der wesentlichen, ja unerlässlichen Unterstützung zur Umsetzung des Projektes “Feuerwehr-Ball „fire & ice“ entgegengebracht.
Nun – bei professioneller Werbung, vielen Aufmerksamkeiten, kompletter Rund-um-Betreuung und damit einher gehendem großartigen Besuch – ist das wohl gegeben.
Einfach schön; beglückend für alle Organisatoren.
Umfangreiche Vorarbeiten – unabhängig vom Veranstaltungsort – waren notwendig, die doch nur einige Stunden dauernde Veranstaltung zu dem werden zu lassen, was es dann schlussendlich geworden ist.
KameradInnen waren Wochen und Tage im Vorfeld und gleich nach dem offiziellen Ende bereit, umfassend „Hand anzulegen“.
Das mutet angesichts dessen, was unter Regie von OBI Philipp Müller und LM d.V. Norbert Wolf mit dem arbeitenden Team der FF-Mooskirchen an all umfassenden Tätigkeiten zur Umsetzung der eigenen Vorstellungen zu machen war, auch nicht übertrieben an.
Vieles war auch zum Gesamteindruck des Vorjahres wieder verändert. Man glaubt es kaum, dass das noch möglich ist. Das Gesamte hatte unheimlich Wirkung und strahlte jene Freude aus, mit der jede/r Besucher/in willkommen war. Ein hohes Maß an Geschick, an Gefühl und Kreativität ist erforderlich, einen derartigen Aufwand zur Vollendung zu bringen. Es hat sich nicht nur gelohnt. Der zahlreiche Besuch allein schon darf als Anerkennung verstanden werden. Einmal mehr wurde so deutlich, dass der in Mooskirchen gelebte und sonst bekannte Leitspruch “einer für alle – alle für einen” in jeder Phase umgesetzt und damit verwirklicht werden kann.

RAUMGESTALTUNG
Geschmackvoll und mit viel Liebe war – abgesehen von den weithin sichtbaren Lichteffekten im Zugangsbereich (auch durch „Einsatz“ einer Drehleiter verstärkt) – vom großzügigen Eingangsbereich, über die Aula, die Verbindungsgänge, die Gänge zum „Ballsaal“ in der Turnhalle (mit Lichteffekten in den aktuellen Feuerwehrfarben rot und blau) ein festliches, freundliches, dazu auch reich blumengeschmücktes Aussehen (Danke an Lisa Lemsitzer, Lisa Graschi, Sabrina Tomaschitz und ihre helfenden Hände) verliehen. Die Gäste wurden musikalisch empfangen – der Pianist griff gefühlvoll und dennoch ordentlich „in die Tasten“. Das Erreichen des vorgesehenen Sitzplatzes so kein Problem. Angesichts der vielen Gäste verzögerte sich der Beginn der Veranstaltung ein wenig; der von Anfang an guten Stimmung tat dies keinen Abbruch.

DER BALLSAAL
Das Mooskirchner Catering-Unternehmen „Culinarius“ hatte großartig den Ballsaal gestaltet. In strahlendem Weiß präsentierten sich die Tischereihen. Dazu wunderbare, bereichernde Tischgestaltung mit Kerzenleuchtern, die ihresgleichen wirklich bei derartigen Veranstaltungen suchen. Dazu den ganzen Abend entsprechende Beleuchtung, die nicht ahnen lässt, dass in diesen Räumen Stunden zuvor und danach Sport betrieben wird.

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POLONAISE
BI d.S. Stefan Fuchsbichler choreografierte wieder erstklassig; junge und jüngste Kameraden mit Partnerinnen (Vanessa Zweiger, Katrin Zweiger, Barbara Schmid, Anna-Maria Zweiger, Laura Fuchsbichler, Melina Rupp, Viktoria Pirstinger, Elisa Rupp) – insgesamt acht Pärchen – präsentierten eine sehenswerte, nahezu akrobatisch anmutende, mit zahlreichen Hebe- und „Wurf“-Elementen „gespickte“ Eröffnungspolonaise in weiß (Hemden der jungen Feuerwehrkameraden) und blau (Kleider der Damen). Optisch – auch weil wirklich alle beste Sicht zum rund 100 m2 großen Tanzplatz hatten – beeindruckend. Für jene, denen der Blick verstellt war, stand noch eine überdimensionale Videowall mit guter Bildqualität (dafür sorgte der EDV-Profi des LFV Stmk, Karl Weber) zur Verfügung. Lebhafter, auch langanhaltender Beifall war das beste, weil von Herzen kommende „Danke“ für den würdevollen Beginn des Balles 2017.
Die Herren Kommandanten stellten dem Publikum danach Damen und Herren Tänzer einzeln vor.

BALLERÖFFNUNG
Im Anschluss an die von den vielen Gästen schon sehnlichst erwartete Polonaise konnten die beiden Kommandanten, ABI Josef Pirstinger und OBI Philipp Müller, in Doppelconference neben dem Hausherrn der Marktgemeinde Mooskirchen und Bereichsfeuerwehrkommandanten, LFR Bgm. Engelbert Huber, auch zahlreiche Ehrengäste, sowie eine Vielzahl von Feuerwehren aus dem Bezirk Voitsberg und der Umgebung (mehr als 30 Wehren, auch jene aus Niederösterreich, Tirol und Ober-Werbe, BRD) willkommen heißen.
Unter ihnen LAbg. Erwin Dirnberger, Feuerwehrkurat Provisor Mag. Wolfgang Pristavec, Mitglieder des Gemeinderates, Vertreter örtlicher Vereine, Abordnungen des Roten Kreuzes aus Voitsberg und Lieboch, des Grünen Kreuzes St. Stefan/Stainz, Freunde der Österreichischen Rettungshundebrigade – Staffel Voitsberg, sowie Funktionäre des BFV Voitsberg (am späteren Abend mit BR Christian Leitgeb, BI dF Andreas Wipfler).
Den Eröffnungswalzer gestalteten die Polonaisepärchen auch diesmal wieder so, dass Partner/in einige Takte des gemeinsamen Tanzes gewährt waren und danach Eltern, Freunde bzw. Ehrengäste auf die Tanzfläche gebeten wurden. Eine ansprechende, charmante Art, die Freude am Besuch des Balles 2017 zum Ausdruck zu bringen.

TANZABEND
Im Ballsaal konnten alle Tanzbegeisterten im Anschluss daran zu modernen wie steirischen Klängen der „Lauser“ (sie gastierten erstmals in Mooskirchen) das Tanzbein nach Belieben schwingen.
In der Aula unterhielt erstmals „Cover4Cover“. Die mit dem Mooskirchner Franz Köppel „angereicherte“ Band wusste den Geschmack des Publikums mit zahlreichen Rock- und Pop-Klassikern von 1960 bis heute bestens zu erfüllen. Der Tanzboden war von Anfang bis zum Ende am frühen Morgen ständig gut gefüllt. Ein Zeichen, dass man ein Top-Ensemble gefunden hatte.

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SERVICE – VERPFLEGUNG
Dieser Teilbereich wurde erstmals in ausschließlich „Mooskirchner Hände“ gelegt.
Firma CULINARIUS (Gerald Knaus – Kerstin Schlögl) erwies sich, was die Gestaltung des Ballsaales und die Verpflegung aller Gäste anlangt, als „Goldgriff“. Freundliches Servicepersonal im Saal selbst, im Schankbereich, sowie mit erstklassig zubereiteten, schnell und immer wohltemperierten Speisen aus dem zur Küche umfunktionierten „Werkraum 2“ hatten den ganzen Abend lang viel zu tun, um allen Wünschen zu genügen. Auch zu früher Morgenstunde wurde jeder Hunger gerne gestillt. Culinarius wurde allen Anforderungen mehr als gerecht. Kompliment.

BAR
Die erste „Rock“-Bar, noch im Ein- bzw. Zugangsbereich situiert, lud bei anfänglich belebenden Melodien eines Pianisten zu einem ersten oder – wie sich frühmorgens herausstellen sollte – letzten Verweilen ein. Das angenehme Ambiente und die hochwertigen Edelbrände aus den world-spirit-Unternehmen Hochstrasser und Zweiger, sowie verschiedene Drinks sorgten für Aufmerksamkeit.
Im Nebenraum zum Ballsaal war eine weitere Bar – die „Skybar“ – untergebracht. Alle Vorbereitungen sind rasch geschaffen, dem Raum eine andere, wichtige „Funktion“ zu geben. Das ist auch Spiegelbild dessen, wie angenehm und erfolgversprechend Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr gestaltet werden kann.

DISCO – “feel the fire”
Über den südlichen Turnhallen-Zugang war das beheizte Disco-Zelt erreichbar. Viele Gäste, vornehmlich natürlich jugendliche Gäste, fanden dort das besondere Etwas. Das WM-Sounds-DJ-Team heizte den Gästen so richtig ein, bot beste Stimmung für jung und alt, bis knapp vor dem Morgengrauen. Verschiedenste Getränke wurden in den dort eingerichteten Bars – „Disco- und Cocktailbar“ – angeboten.
Einige Getränke waren kurz nach dem Beginn trotz großen Vorrates vor Ort „ausverkauft“. Niemandes Wunsch blieb dennoch unerfüllt – für Nachschub war, wie für eine Feuerwehr üblich, rasch und ausreichend gesorgt. Auch erfreulich als Zeichen, dass die umfangreichen Vorbereitungen nicht umsonst getätigt wurden.

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GLÜCKSHAFEN – SCHÄTZSPIEL
Ein breites, auch inhaltsreiches Sortiment an Waren- und Sachpreisen stand beim Glückshafen zur Verfügung.
Anstelle einer Eintrittskarten-Verlosung war wieder ein SCHÄTZSPIEL vorbereitet. Die Gäste waren zum Mittun (wertvolle Preise standen bereit) eingeladen, wurden im Laufe des Abends zum Mitmachen und Raten animiert und sollten die Frage, wieviele Nudeln sich in vier gleich großen Gläsern befinden, erraten. Die richtige Zahl lag bei bei genau 1704 Stück (4 x 426).
Nach der Tageswende zum Sonntag fand die Siegerverkündigung und Geschenkübergabe statt. Erstaunlich, dass einige der vielen Gäste mit ihrer Schätzung ganz nahe der erforderlichen Zahl kamen.
Acht Haupt-Preise wurden den Genannten durch ABI Josef Pirstinger, Andreas Wipfler (bei ihm liefen alle Fäden zusammen), moderiert von LFR Engelbert Huber, übergeben.
Die glückliche Siegerin kam aus Ligist; mit Sandra Schilling (sie durfte ein Collier übernehmen) und Willibald Pölzl (ihm ist ein Flug über die Weststeiermark gegönnt) fanden sich auch Mooskirchner Bewohner unter den Preisträgern.

Etwas Besonderes hatten sich die Organisatoren auch für jene Wehr ausgedacht, die mit der größten Anzahl an uniformierten Wehrmitgliedern den Ball besucht. Diese Anerkennung ging an die FF Hallersdorf. HBI Johann Tizaj nahm diese mit großer Freude entgegen und hat einen Vorschuss für den FF-Ball 2018 mit 20 Eintrittskarten für seine KameradInnen erhalten.

DANK
Herzlichen Dank
an dieser Stelle allen Sponsoren für die zahlreich zur Verfügung gestellten, wertvollen Waren-, Sach- und Hauptpreise; allen, die gekommen sind und dem Feuerwehrball beigewohnt haben.
Bei bester Stimmung und guter Laune ging der Feuerwehrball 2017 zu morgendlicher Stunde erfolgreich zu Ende.

DANKE an alle Besucher/innen und Sponsoren für den wunderschönen Abend!

Text: LFR Bgm. Engelbert Huber & Presseteam FF Mooskirchen