Zwei neue Einsatzgeräte gesegnet

Am 5. Mai fand in Mooskirchen ein Ereignis statt, dass in dieser Kombination nicht alljährlich ist. Neben der Ehrung des hl. Florians, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, wurden im Zuge der 45. gemeinsamen Florianifeier des Abschnittes III ein neues Einsatzfahrzeug und ein mobiler Atemluftkompressor durch Feuerwehrkurat Provisor Mag. Wolfgang Pristavec gesegnet.

Segnung

Neues Fahrzeug für die Feuerwehrjugend
Die Feuerwehr Mooskirchen ist stolz 19 Mädchen und Burschen in ihrer Feuerwehrjugend zu haben. Um diese auch zeitgemäß und vor allem sicher transportieren zu können wurden im Feuerwehrausschuss 2017 der Entschluss gefasst ein weiteres Transportfahrzeug anzuschaffen. Das Einsatzfahrzeug KDT ersetzt den ebenfalls mit der taktischen Bezeichnung benannten KDT BMW 520i, Baujahr 1986. Da das Fahrzeug aufgrund der Kategorie der Feuerwehr Mooskirchen nicht durch den Landesverband gefördert wird, wurde das Fahrgestell VW T5 gebraucht angekauft und in Eigenleistung auf ein Feuerwehreinsatzfahrzeug umgerüstet. Das Fahrzeug mit dem Baujahr 2012 leistet 140 PS und bietet für 9 Personen sicheren Platz. Die Firma Vollfolierung aus Groß St. Florian verwandelte das ursprünglich grau/grüne Fahrzeug in das typische „Feuerrot“. Der restliche feuerwehrtechnische Aufbau, die Sondersignalanlage und die Bestückung erfolgte in 100% Eigenleistung unseres Fahrmeisterteams! Finanziert wurde das rund 24.000 Euro teure Projekt mit den Erlösen aus den Veranstaltungen der Feuerwehr Mooskirchen und durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Lipizzanerheimat und der Firma Mibag Sanierungs GmbH.

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Neuer Atemluftkompressor
Eine weitere Investition aus eigener Tasche tätigte die Feuerwehr Mooskirchen in die Konzeption und Anschaffung eines Atemluftkompressors. Um möglichst flexibel zu sein und auch im Einsatzfall vor Ort im eigenen Löschbereich Atemschutzflaschen füllen zu können, wurde eine mobile Lösung auf einem Rollcontainersystem gewählt. Vor allem durch den gestiegenen Atemluftflaschenverbrauch aufgrund des neu eingeführten ÖFAST-Tests, Übungen und Einsätze der aktuell 41 ausgebildeten Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Mooskirchen wurde nach einer Lösung gesucht um die Arbeit der Atemschutzwarte zu erleichtern und beschleunigen zu können. Die Firma Comptrade Kompressors aus Möllersdorf (Niederösterreich) fertigte in enger Abstimmung mit unserem Atemschutzteam eine mobile Füllstelle auf einem Standart-Rollcontainer-System. Der Kompressor liefert bei einem Nennbetriebsdruck von 330 Bar eine Literleistung von 300 Liter/pro Minute. Somit können Zeitgleich vier Pressluftfalschen mit Atemluft gefüllt werden. Die Gesamtkosten für dieses Projekt beliefen sich auch 16.000 Euro und wurden ebenfalls aus Eigenmitteln der Kameradschaftskassa – also aus dem Erlös von Feuerwehrveranstaltungen – finanziert.

Allen an den Projekten beteiligten Kameradinnen und Kameraden sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt, ohne die diese tolle Arbeit nicht möglich gewesen wäre, aber auch bei allen Feuerwehrmitgliedern, deren Partnern und der Bevölkerung für die Unterstützung bei den erwähnten eigenen Veranstaltungen um derartige Investitionen in die Sicherheit finanzieren und somit ermöglichen zu können!

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