SKG-Übung: Forderndes Trainingswochenende!

Neben der Jugend- und Abschnittsübung dieses Wochenende, trainierte auch ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Mooskirchen mit Sauerstoffkreislaufgeräten (SKG) für den Ernstfall!

Bei Sauerstoffkreislauf – Atemschutzgeräten unterliegt das Aufnehmen und In Betrieb nehmen der Geräte einem speziellen fest vorgegebenen Prozedere. Damit dabei im Ernstfall keine Fehler passieren, wird zu Beginn jeder Übung der Trupp von unserem Atemschutzbeauftragen unterwiesen.

Nach einer „Marktrunde“ als Eingewöhnungsmarsch, bei schon etwas winterlichen Temperaturen, wurde von den vier Kameraden der ÖFAST-S Test auf unserer neuen Übungsstrecke, gebaut von unserem Schriftführer OLM d.V. Norbert Wolf, absolviert.

Im Anschluss wurde das Fahren mit dem KRF-S Tunnel bei Nullsicht zum zweiten Übungsabschnitt trainiert. Möglich ist das mit der am Fahrzeug montier baren Wärmebildkamera, die das Bild auf Bildschirme in das Fahrzeug überträgt und einem Radarsensoren System am Fahrzeug.

Bei der zweiten Station musste ein Übungsdummy aus einem verunfallten PKW gerettet werden. Der Trupp musste mit dem im KRF-S Tunnel zur Verfügung stehenden Mitteln das Fahrzeug so sichern und den Patient schonend befreien. Auf eine Crashrettung wurde verzichtet, damit so auch der Umgang mit sämtlichen Geräten und Hilfsmitteln für die technische Menschrettung bei schlechter Sicht durch die Atemschutzmasken geübt werden konnte. Mit dem elktrohydraulischem Rettungssatz und der Säbelsäge wurde so das Dach geöffnet und nach hinten geklappt. So konnten der 70kg schwere Dummy aus dem Sitz auf das Spineboard gezogen werden.

Bei der dritten Station musste ein weiterer Übungsdummy aus einem Übungsgebäude mittels Korbtrage gerettet werden. Dabei mussten enge Räume und ein Stiegenhaus vom Trupp überwunden werden und der Dummy in das sichere Freie gerettet werden.

 

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Als Portalfeuerwehr für Teile der A2-Tunnelkette Pack ist die Feuerwehr Mooskirchen mit vier Stück Sauerstoffkreislaufgeräten, kurz SKG, ausgerüstet. Mit diesen Langzeitatemschutzgeräten ist eine Einsatzzeit von theoretischen vier Stunden möglich. Anders als bei herkömmlichen Pressluft-Atemschutzgeräten wird bei den SKG-Geräten die verbrauchte Atemluft direkt im Gerät wieder aufbereitet und mit frischem Sauerstoff versetzt. Durch diesen chemischen Prozess entsteht jedoch erhebliche Wärme in der Atemluft, was für den Feuerwehrmann eine zusätzliche Belastung im Einsatz darstellt.

Daher sind fordernde Übungen für die ausgebildeten Geräteträger unerlässlich. Die Atemschutzbeauftragen OLM d.F. Patrick Eder und OLM d.F. Andreas Nocker arbeiten dazu halbjährlich anspruchsvolle Übungen für die Mooskirchner Kameradinnen und Kameraden aus. Nach über zwei Stunden Einsatzzeit unter der Atemschutzmaske, konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

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